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 Willkommen auf der Webseite der Stiftung Norwegisches Wildrentierzentrum und des Wildrentier-Rats. Auf dieser Seite finden Sie Informationen über Geschichte, Biologie, Verwaltung, Gefahren für die Tiere und andere nützliche Themen. Norwegen verwaltet die letzten Reste des wilden europäischen Rentierbestandes in 23 mehr oder weniger getrennten Berggegenden in Südnorwegen und trägt damit eine besondere internationale Verantwortung. Das Wildrentier lebt in einer von Extremen geprägten Umwelt. Der Winter bietet große Herausforderungen wie Schnee, Eis, Wind und extreme Kälte, während die Tiere im Sommer hohen Temperaturen, Feuchtigkeit und Insekten ausgesetzt sind. Um in dieser Umwelt zu überleben zu können, muss sich das Wildrentier im Hinblick auf Physiologie, Herdenverhalten und Lebensraumnutzung extrem anpassen. Vor 100 Jahren war das Wildrentier in Norwegen von der Ausrottung bedroht aufgrund von übermäßiger Bejagung. Schonzeiten und eine stets strengere Regulierung der Jagd haben zu einer allmählichen Vermehrung der Bestände beigetragen. Heute hingegen ist das Wildrentier anderen, jedoch gleichermaßen ernsthaften Gefahren ausgesetzt. Die ernsthafteste Gefahr heute besteht in der Einschränkung seines Lebensraums. Eine weitere große, allerdings weniger kalkulierbare Gefahr stellen die Klimaänderungen dar.
09.11.2009
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